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Concept Video (Michael Nef)

  

01 | Abstract

Durch das gezielte Spiel mit Licht, sollen Emotionen verstärkt, verändert, kommuniziert oder geweckt werden.
Explorative Erkenntisgewinnung durch Experimentieren steht dabei im Mittelpunkt.
  

02 | Ideenfindung

Im nachfolgende Schreiben werden verschiedene Interessenfelder angesprochen, welche Potenzial besitzen, für eine Verbesserung oder sinnvolle Neugestaltung der vorhandenen Situation, durch die Entwicklung neuer oder einer Überarbeitung der bestehenden Interaktionsformen.
«Zu Beginn war der Mensch, er entwickelte sich und erschaffte die Maschine, die Maschine schaffte den Mensch neu und entwickelte sich, am Ende war die Maschine.» Der Anwendungsbereich für Interaktionsdesign ist schier endlos. Die Technologien und Interaktionsmethoden von Produkten und Systemen greifen, wie bei einem Puzzlespiel, immer besser ineinander und passen sich gegenseitig in ihrem Funktionsumfang immer stärker an. Diese Phänomen kann man besonder in der Kommunikations- und Informationsbranche sehen, wo die verschieden Entwicklungen der letzten Jahren, neu Produkte entstehen liessen, die diesem Drang nach Multifunktionalität gerecht wurden. Es entstand der Tablet PC (iPad) und das Smartphone (iPhone), zwei Produkte, welche nicht zuletzt deshalb so beliebt sind, weil sie  viele andere Produkte in sich vereinen und vor allem weil man als Benutzer selber den Funktonsumfang bestimmen kann, durch die individuell Erweiterung der Software. Dabei wurde vor Allem eins geschaffen, ein riesen Markt für die Entwicklung neuer multimedialer Erlebniswelten. Zusätzlich hat sich im  Zuge der letzten Jahre hat das klassische User-Interface welches mit Maus und Tastatur bedient wird einen leichten, aber immer stärker spürbaren Rückgang verzeichnet. Immer mehr werden technische Geräte mit Hilfe von Touche-Screens gesteuert. Dieser Wandel ist zukunftsweisend für eine neue, intuitive und direkte Bedienungsweise. Mittlerweile ist die Interaktion über Touch-Gesten geprägt durch Standards die vor allem Apple massgebend beeinflusst hat. Doch nun rückt eine neue Interaktion, welche vor allem durch die Markteinführung der Kinect-Infrarot Kamera stark an Schwung gewonnen hat, in den Vordergrund. Die Gestik Steuerung! Durch dieses sogenannte "Natural Interface" verschwimmt die Trennung von realität und Digitaler Welt noch stärker.. und der Zugagn sollte in der Theorie zumindest noch einfach werden.. doch der Weg dahin ist noch Weit. Es folgt nun eine Liste aktueller Themen, die sich rein von der Aktualität her für eine Bachelorarbeit eigenen würden.
  • GPS / Geo Position
  • Augmented Reality
  • Medizin Informatik (indivo)
  • Crowd Sourcing
  • Cloud (work, Gaming)  http://www.gaikai.com/
  • Rechenpower outsorcing
  • Emotions / Gesichte erkennung
  • Touchscreen Multitouch Gestikerkennung
  • Nanotechnologie (im Körper selber) (symbiosis zwischen menschen und maschine)
  • Gedankensteuerung
  • Fernseh - veränderun (smart TV) http://lab.syzygy.de/
  • Mobilitätsservice (car2go)
  • Rapid Prototyping
  • Headhunted Display (user relevante display)
  • Gameification
  • generative musik, grafiken
  • individualisierung des alltags
  • Datavisualisierung
  • smart Home
Den Fokus habe ich danach auf das Thema Licht und Emotionen gelegt. Weil mich das persönlich am meisten Interessiert und ich der Meinung bin auf explorative Weise neue Erkenntnis in diesem Themenbereich zu gewinnen.   

03 | Topic Map

Auf einer Map sind alle Themen, die einen Bezug zu meine Projekt haben notiert und referenzieren wenn möglich zu einer ähnlichen Arbeit. Der Hauptaufbau der Abhängigkeiten aus der Topic Map hier als Grafik. Es geht mir vor Allem um die durch Licht geschaffene "Raum-Atmosphäre", welche in engem Zusammenhang mit den erlebten Emotionen steht. Durch Interaktion/en soll der Mensch über das Licht die Atmosphäre verändern können und somit wiederum Einfluss auf seine Emotionen nehmen. 😉 Mit 7 Regeln/Richtlinien habe ich mir selber Leitplanken gesetzt um das Ziel meines Projekts nicht aus den Augen zu verlieren. Rechts davon sind gesammelte Informationen zum Thema Emotionserkennung und verschiedenen Modell zu der menschlichen Gefühlswelt.       

04 | Die 50 Ideen

      Gruppiert nach verschiedenen Kriterien haben alle Ideen eine Bezug zu Emotionen & Licht und geben als Ergebnis meistens ein Erlebnis, eine Erkenntnis oder ein Qualitätssteigerung der Umgebung zurück. Aussagen die Mich dabei Interessierten sind: LEBEN / TOD
  • Vergänglichkeit
  • Ewigkeit, sich verewigen
  • Überdauern
MUSIK
  • Visualisierung
  • Unterstützen
VERBINDUNG
  • Zusammen führen
  • Gemeinsamkeiten aufzeigen
ERKENNTINS SCHAFFEN
  • Den Leuten was mitgeben
  • Wach rüteln (Aufklärung)
  • Informationen transportieren
EMOTONEN
  • hervorrufen, verstärken
WER BIN ICH
  • Sich als Individum bewusst werden
  

05 | Problemstellung und Lösungsansätze

CONNECT Stand: Personen die miteinander in Beziehung stehen, aber über räumliche Distanzen voneinander getrennt sind können sich: Einsam fühlen, vermissen, traurig sein, Sehnsucht haben, sich nach Nähe sehnen. Ansatz: Diese Gefühl von Nähe und Zusammengehörigkeit mit Hilfe eines Artefakt zu verstärken. WAITING Stand: Lange Wartezeiten können dysphorische Gefühle und Stress auslösen! - Flughafen, - Postschalter, - Bahnsteig, Wartezimmer (Arzt, Spital) Ansatz: An solchen Orten Ablenkung (durch Beschäftigung und Faszination) schaffen mit Lichtinteraktionen. So kann die Zeit schneller vergehen (und evnt. hat das Artefakt noch einen zusätzlich didaktischen Charakter). ENHANCE Stand: Öffentliche Plätze, können bei Nacht ziemlich Düster sein und bei Passanten Unbehagen, Unsicherheit oder gar Angst auslösen. Ansatz: Durch die Möglichkeit der Beleuchtung (eingebettet in eine Lichtinteraktion) kann der Platz aufgewertet (und zwielichtige Personen vertrieben) werden. INCREASE Stand: In Clubs heizt die Musik (resp der DJ) die Leute an. Das heisst die Stimmung ist abhängig vom DJ, VJ. Die Leute haben selten direkten Einfluss. Die Musik kann noch eher gesteuert werden, jedoch das Licht bleibt aussen vor. Ansatz: Individuell auf die Stimmung und räumliche Position angepasste Lichtinteraktion, welche die momentane Stimmung unterstützt. LIGHT CLOTHES Stand: Kleider sind funtionell aber auch Teil unsere Identität. Je nach persönlicher Stimmung und anlass Tragen wir unterschiedliche Kleidungen. Ändert sich die Stimmung können wir aber nicht immer sofort in eine Umkleidekabine verschwinden um uns dem entsprechen umzu ziehen (mehr extrovertiert oder klassisch, schrill oder leise). Ansatz: Kleider welche sich farblich (evnt sogar in der Form) anpassen, wenn gewünscht. Indikatoren: Puls, Feutigkeit (aussen: Regen oder innen: Schweiss), Hautspannung, Interface (Bluetooth communicated Smartphone App), GPS-Position, Bewegung, Gestik... SALE Stand: Produktplatzierungen am Point of Sale oder im Schaufenster versuchen Möglichst viele Personen auf sich aufmerksam zu machen. Ansatz: Mit einer auf das Produkt passenden Lichtinstallation/Interaktion könnte ein grosses Medien Echo gewonnen werden!! KIDS Stand: Kinder sind sehr neugierig und brauchen ständig Beschäftigung. Besonders an Orten wo sie nicht alles anfassen sollten, wird dieser Drang problematisch. Dafür gibt es in Restaurants, Einkaufszentren, usw. spezielle Kinder Spiel ecken. Ansatz: Mit Hilfe einer sich dynamischen Lichtinteraktion die Kinder zum spielen und verweilen einzuladen. BETTER WORK & LIFE Stand: Verschiedene Situationen erfordern unterschiedliche Lichtverhältnisse. Die muss ich mir selbständig einrichten und je nach dem anpassen. – Wenn ich arbeite brauch ich einen Fokus auf mein Pult und einen Spot auf meine Notizen oder Skizzen an meiner Pinnwand. (Lichttemperatur sollte eher kühl sein) – Wenn ich Esse, will ich hell haben auf meinem Esszimmertisch. (Lichttemperatur warm) – Schau ich Fernsehe möchte ich ein dezentes Umbebungslicht.. usw. Ansatz: Intelligentes Lichtverwaltungssystem je nach Situation, Position, Emotion und Person. AMBIENT AT HOME Stand: Musik erzeugt ein Ambiente, um dies zu verstärken gibt es seit Jahren ausser Amplituden-Visualisierung nicht viel für zu Hause. Auch ist die Visualisierung immer auf den Screen begrenzt. Ansatz: Verstärkung des akustischen Musikwiedergabe-Mediums mit Hilfe eines Artefakts im Raum, das den gesamten Raum in die Musikstimmung mit einbezieht !! FACE OF A BUILDING Stand: Gebäudefassaden bei Nacht können was schönes sein, je nach Lichtkonzept (plan lumier). Ansatz: Die Fassade zum Leben erwecken mit Variation in Dynamik, Farbe, Licht und Schatten. Einfluss nehmen auf die Umgebung. Generativ und dynamisch arbeiten. Allenfalls durch die Fassaden oder Fenster Beleuchtung eine Information verbreiten. (Aktienkurs, Mondphase, Stimmung im Haus, usw.) SAVE Stand: Schon jetzt arbeiten wir an Gefahrenstellen mit Licht. – Warndreieck, Ampel, Absperrung, Katzenauge, Rücklicht Ansatz: Das Medium Licht dazu nutzen um präventativ auf Gefahrenstellen hinzuweisen. Schnelle, für Aussenstehende unvorhersehbare Interaktionen sichbar machen. Dieser Lichtveränderung könnte auch an andern Orten zum Einsatz kommen, wie zum Beispiel in einem U Bahnhof. Hier könnte sich die Lichtsituation immer dann (dezent oder aktiv) ändern bevor ein Zug einfährt (dabei aber kein stressig oder unruhiges Abiente enstehen lassen). Like moths to the flame Stand: Wegleitungssysteme, Personenlenkung an öffentlichen Orten, passiert über Signalisierung oder Menschen. Ansatz: Über Licht die Menschen unbewusst und gewünschte Stellen lenken. RELAXATION                                                                                                                                      Stand: An öffentlichen Orten gibt es Situationen wo Menschen, gerne entspannen würden, dazu leider aber aus verschiedenen Gründen nicht in der Lage sind. Orte wie: Toiletten, Zugwagen, Kinderwickeltische, Wellness-Bereiche Zahnarztpraxis, Blutabnahme, Ausnüchterungszelle, (evnt auch Tiere auf dem Schlachthof) usw Ansatz: Über die Lehere der Lichttherapie die Menschen an diesen Orten entspannen. MOTIVATION Stand: Motivation steigert die Handlungsbereitschaft und ist somit eine „Triebkraft“ für unser Verhalten. Sie ist ist unter Anderem stark abhängig von emotionalen Faktoren, sowie aber auch dezenten, oft unterbewusst wahrgenommen äusseren Faktoren. Ansatz: Aufzeigen von Motivations schwächenden Situationen. Den Mensch dabei unterstützen motivations fördernde Umgebungen/Atmosphären zu schaffen, die für sein Ziel förderlich sind.   

06 | Konzept Film

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